#15 Vom Klassenzimmer ins Klärwerk – Employer Branding beim Ruhrverband

Shownotes

Wie begeistert man junge Menschen für Berufe in der Wasserwirtschaft? Und wie zeigt man, dass ein Arbeitgeber wie der Ruhrverband weit mehr bietet als viele zunächst vermuten? In dieser Folge von Wasserdicht spricht Thorsten mit Lena Klein, Employer Branding Spezialistin beim Ruhrverband, über moderne Nachwuchsgewinnung, Schulkooperationen, Ausbildung, duale Studiengänge und authentische Arbeitgeberkommunikation. Gemeinsam werfen sie einen Blick darauf, wie der Weg vom Klassenzimmer ins Klärwerk aussehen kann – und warum Wasserberufe sinnstiftend, vielseitig und zukunftssicher sind.

Weiterführende Links: Karriere beim Ruhrverband: https://ruhrverband.de/karriere

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00:00:13: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Wasserdicht, dem Podcast rund um die Wasserwirtschaft beim Ruhrverband.

00:00:18: Heute geht es mal nicht um Technik, Bauwerk und Ökologie sondern um die Menschen, die all das möglich machen denn ohne engagierte Fachkräfte läuft auch in der Wasserwirtschaft nicht viel.

00:00:29: Wir sprechen darüber weder Ruhr Verband junge Menschen für sich begeistert wie Berufsorientierung heute funktioniert und warum der Weg vom Klassenzimmer ins Klärwerk gar nicht so ungewöhnlich ist wie man vielleicht denkt.

00:00:41: Dazu habe ich mir Gott sei Dank kompetent Unterstützung eingeladen, ich freue mich sehr dass Lena Klein heute zu Gast ist.

00:00:48: sie ist Employer Branding Spezialistin in meinem Ruhrverband und ich sage mal herzlich willkommen Lena!

00:00:52: Ja

00:00:53: ganz lieben Dank Toto.

00:00:54: schön das ich heute da sein kann und vielen dank für die Einladung.

00:00:57: immer wieder gerne.

00:00:58: Schön, dass du heute da bist.

00:01:00: Dass du uns ein bisschen was über den Ruhrverband erzählst.

00:01:02: aber bevor wir ins Thema so richtig einsteigen würde mich natürlich interessieren... Was hat dich denn eigentlich zum Ruhrverband getrieben?

00:01:10: Ja, ich bin jetzt nicht direkt vom Klassenzimmer zum Rufverband gekommen sondern eher über Umwege.

00:01:14: Ich habe nämlich am Anfang erst mal ein duales Studium gemacht bei einer ganz anderen Branche und zwar der Möbelherstellung und bin dann erst auf dem Rufwand auch erst aufmerksam geworden denn ich hab nach meinem Studium mich umgeschaut.

00:01:27: okay was möchte ich danach nochmal machen?

00:01:30: irgendwie wollte ja etwas Neues sehen und muss auch sagen vorher hatte er nicht so das Gefühl dass die Wasserwirtschaft für mich als Einstieg gut passt.

00:01:38: Was vielleicht jetzt im Nachgang ganz anders wäre, aber ich muss auch sagen dass ich die Wasserwirtschaft vorher gar nicht so wahrgenommen habe.

00:01:45: also ich hatte wenig Berührungspunkte mit der Wasserwirtschaft und ...

00:01:49: Dann hast du diesen wunderbaren Podcast gehört und hast gedacht oh!

00:01:51: Der Ruhverwandter?

00:01:52: Genau so!

00:01:54: Nein, nicht ganz, aber es ist trotzdem so... Die Wasserwirtschaft ist für mich halt super spannend und der Bereich Employer Branding wo ich jetzt auch Gerade Arbeiten ist für mich sehr interessant.

00:02:04: Und ja, ich habe mich einfach motiviert gefühlt an auch das was vielleicht für mich nicht sichtbar war dann für andere sichtba zu machen.

00:02:10: Das

00:02:11: ist eine schöne Motivation.

00:02:12: jetzt müssen wir dazu sagen Vielleicht kann nicht jeder etwas mit dem Begriff Employer Branding anfangen.

00:02:17: er fällt zwar mal häufiger aber nicht jedem ist sofort klar Was verbirgt sich eigentlich dahinter und warum ist employer branding gerade heute so ein Thema?

00:02:26: Erklär uns mal Hast du eigentlich hier zu tun bei uns?

00:02:30: Also, der eine oder andere hat es vielleicht schon mal gehört.

00:02:32: Gerade so auf LinkedIn in den sozialen Medien ist das schon ein Begriff, den viele Leute kennen aber auch als ich mich hier beworben habe und nachher die Stelle bekommen habe, haben meine Oma und meine Mama immer wieder gefragt was machst du hier Lena?

00:02:45: Was arbeitest du denn genau und was verbiegt sich hinter dem Begriff Employer Branding?

00:02:50: Und im Endfeld geht es darum, die Arbeitgebermarke sichtbar zu machen.

00:02:53: Sowohl nach innen als auch nach außen.

00:02:55: also man versucht nochmal zu zeigen wer man als Unternehmen ist sowohl den einen Mitarbeitern so dass sie sich halt immer wieder aus Neue mit dem Unternehmen identifizieren können aber natürlich auch nach Außen sodass auch potenziell Bewerber wissen was wir überhaupt machen wofür wir stehen und ob diese Person wirklich zu uns als Unternehmen passt.

00:03:13: Schaffst du ja quasi so etwas wie Transparenz?

00:03:15: Genau, das Wichtigste ist eigentlich, dass man authentisch bleibt.

00:03:18: Dass es echte Einblicke gibt und ja... Das ist auch gerade jetzt sehr relevant für junge Menschen weil viele sich vielleicht noch unsicher sind was sie nach der Schule machen möchten.

00:03:28: Und da ist es natürlich wichtig auch nochmal aufzuzeigen Okay!

00:03:31: Der Rohrverband wir machen Wasserwirtschaft und das ist wirklich so vielfältig Ja, fast jeder hier auch eine Position findet mit der sehr glücklich ist.

00:03:39: später.

00:03:40: Da hast du grad was sehr Spannendes gesagt?

00:03:42: Wasserwirtschaft klingt ja erst mal technisch vielleicht sogar obwohl das Wasser ... Das Wort Wasser eigentlich das Gegenteil eigentlich darstellt aber vielleicht ist es für manche etwas trocken so dieses Fügele.

00:03:53: Also Wasserwirtschaft kann man sich nichts drunter vorstellen.

00:03:57: Was würdest Du denn sagen macht den Ruhrverband als Wasserwirtschafts-Unternehmen als Arbeitgeber aus?

00:04:02: und vor allen Dingen was unterscheidet ihn von anderen Branchen?

00:04:05: Ja, vielleicht noch mal vorweg.

00:04:06: Wir als Unternehmen sind ja ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen.

00:04:10: Wir sind ein sehr stabiles Unternehmen, sag ich jetzt einfach mal.

00:04:14: Wir bieten sehr viel Sicherheit, also auch langfristig.

00:04:16: gerade für junge Menschen ist es glaube ich in der heutigen Zeit sehr wichtig, auch langfristig planen zu können oder auch zu wissen, okay wenn ich jetzt meine Ausbildung mache ist es nicht so dass ich mir direkt danach noch einen neuen Job oder ein neues Unternehmen als Arbeitgeber suchen muss.

00:04:31: Und das ist auf jeden Fall was den Rufemann ausmacht.

00:04:34: wir sind krisenfest und haben aber Dennoch halt die Möglichkeit, dass man sich hier gut weiterentwickeln kann.

00:04:42: Aber auch die Vielseitigkeit ist für mich ausschlaggebend für den Rohrverband.

00:04:45: Es gibt so viele Berufsfelder, die man hier erlernen kann Wo man später arbeiten kann und auch die Aufgaben sind super vielseitig.

00:04:52: Und ja das macht es eigentlich für mich aus.

00:04:56: Der Titel dieser Folge heißt ja ein bisschen Plakati vom Klassenzimmer ins Klärwerk.

00:05:02: Welche Rollen spielen denn eigentlich Schulen oder auch Praktika und die frühe Berufsorientierung beim Ruhrverband?

00:05:08: Also geht ihr gezielt an Schülerinnen und Schülern schon ran, oder ...

00:05:12: Ja also eigentlich ist es sogar so dass wir noch vorher versuchen Kontakt herzustellen zu jungen Menschen und zwar gerade auch durch verschiedene Angebote zum Beispiel in den Ferien.

00:05:22: ich wollte jetzt einfach mal eine Möglichkeit ist zum Beispiel der Ferienspatz.

00:05:26: da können junge Menschen Ab sechs Jahre geht das los, können unsere Klärwerke besichtigen.

00:05:32: Kriegen schon mal einen ersten Eindruck ... Das

00:05:34: ist dieses Ferienangebot statt Essen?

00:05:36: Genau!

00:05:36: Wo die sagen, kommt hier in den Ferien macht euch mal ein bisschen schlau verschiedene Freizeitangebote aber auch Wissensvermittlungen.

00:05:42: Genau also es ist eigentlich so dass sie dann mit den Eltern in einer großen Gruppe mit einem Klärmeister oder einem Umwelttechnologen über die Klärwärke gehen und dann halt nochmal so ein bisschen Einblick bekommen was überhaupt dort gemacht wird.

00:05:54: wir sind aber auch so aufgestellt dass wir auch viel Bildungsmaterial haben für die Schulen, also nicht nur für die weiterführende Schule sondern auch für Grundschulen.

00:06:02: Sodass man halt die Prozesse besser verstehen kann dass die Lehrkräfte auch besser erklären können was man dann überhaupt in der Wasserwirtschaft macht.

00:06:10: das ist uns sehr wichtig.

00:06:11: aber auch wie du schon angesprochen hattest wir gehen auch zu Schulen und stellen uns da als Unternehmen oder als Arbeitgeber oder Ausbilder vor.

00:06:19: Aber auch auf Ausbildungsmessen sind wir aktiv oder auch bei Veranstaltungen wie zum Beispiel den Talente an Ruhe.

00:06:25: Das sind Tage wo ganze Schulklassen zu uns ins Unternehmen kommen, wo wir sie auch mitnehmen können.

00:06:32: was wir denn hier überhaupt machen.

00:06:34: Und es ist nicht nur ein reiner Vortrag, sondern auch einzelne Workshops wo die einzelnen Schüler auch gucken können okay?

00:06:39: Was liegt mir dann?

00:06:40: Was macht man denn überhaupt Spaß und was wäre dann ein möglicher Ausbildungsberuf für mich später?

00:06:44: Interaktivität sozusagen.

00:06:46: Genau!

00:06:47: Einmal mitnehmen.

00:06:47: Welche Möglichkeiten haben junge Menschen in jetzt ganz konkret um beim Rohrverband einzusteigen?

00:06:52: also was für eine Art von Ausbildung berufen bieten wir an?

00:06:56: welchen akademischen Möglichkeiten gibt es bei dem Rohr Verband einzusteigen?

00:07:00: Nehmen uns da mal ein bisschen mit mach' Lust auf den Ruhrverband?

00:07:03: Ja, gerne.

00:07:05: Jetzt vielleicht vor der Ausbildung noch.

00:07:07: Wir bieten natürlich auch Praktika an in allen möglichen Bereichen, aber auch jetzt gerade was speziell die Ausbildung angeht.

00:07:13: Wir haben elf verschiedene Ausbildungsberufe, die sehr vielfältig sind also sowohl technische Berufe als auch gewerbliche Berufer und auch kaufmännische Berue.

00:07:22: Also wir sind da sehr breit aufgestellt und ich glaube dass es auch gerade sehr spannend dann ist uns als Unternehmen zu besuchen.

00:07:28: Ich spreche damals ein zwei Möglichkeiten an.

00:07:31: zum Beispiel kann man bei uns den Umwelttechnologen für Abwasser zur Wirtschaftung erlernen, als Ausbildungsberuf oder auch als Chemie-Laborant bei uns einsteigen in der IT.

00:07:40: Als Kaufrauch für Büromenagement oder Kaufener für Büromanagement Elektronik Konstruktionsmechanik.

00:07:46: also da haben wir wirklich einen sehr weites Feld.

00:07:48: und was ich auch vorher gar nicht wusste zum Beispiel wir bilden auch den Fischwierten und den Forstwierten aus habe ich als Schülerin damals nicht dran gedacht, dass man so was machen kann und find ich super spannend.

00:07:58: Und da hab' mich auch sehr gefreut, dass ich da auch mal reinschnuppern konnte und da auch ein bisschen mehr darüber informieren

00:08:04: konnte."

00:08:05: Du warst viel Schwiertin oder Forstwirtin beim Rohrverband?

00:08:07: Ist mir da etwas

00:08:08: entgangen?".

00:08:08: Ja für zwei-drei Stunden vielleicht!

00:08:11: Aber

00:08:11: du hast schon völlig korrekt gesagt, man bekommt da ja dann einen entsprechenden Einblick, ne?

00:08:17: Also wie schafft man es denn an Beispielsweise in den Rohrverband als Arbeitgeber ... authentisch greifbarer dazustellen?

00:08:23: also welche rolle spielen social media dabei?

00:08:26: erzube reports videos quasi richtige geschichten aus dem echten arbeitsalltag.

00:08:32: ja beim emtl branding ist es natürlich sehr wichtig dass man echt Einblicke gibt und dass man auch echte Geschichten erzählt.

00:08:38: Und nicht, dass ich diese erzähle sondern unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort die den Beruf tagtäglich ausüben.

00:08:45: Ich muss auch sagen die Kollegen machen es mir sehr leicht das authentisch darzustellen oder zu zeigen einfach weil sie so mit so viel Motivation und Leidenschaft herangehen und ich auch nicht wirklich zu viele Details vorgeben möchte was Sie in den Videos zum Beispiel sagen sollen.

00:09:01: Sondern ist eigentlich ein Selbstläufer wenn man ehrlich ist in seinem Beruf ist.

00:09:08: Dann kann man das auch gut nach außen zeigen und dafür eignen sich vor allem Videos supergut, aber auch Reports.

00:09:13: Ich erinnere mich da zum Beispiel an den Report von Leon.

00:09:16: der hat den Beruf als Informatiker dargestellt oder also vom Azubi für potenzielle Azubis im Intellekt.

00:09:26: Ja, das war total schön, um mal zu sehen.

00:09:28: Wie nimmt er denn seine Ausbildung wahr?

00:09:30: Was sind Sachen, die ihm super gut gefallen?

00:09:32: Wo sieht der sich später und wie kommt er auch mit dem Team beim Rufeband zurecht?

00:09:37: Das ist einfach super schön, einen echten Einblick zu geben.

00:09:41: Andere Kanäle wie Social Media sind gerade für die jungen Leute sehr wichtig und essenziell für jedes Unternehmen, wenn es sich nach außen präsentieren möchte.

00:09:50: Auch die Websites zum Beispiel sind wichtige Sachen, dass man da immer noch mal ein ... Space hat, wo man noch mal alle Infos nachschlagen kann.

00:09:58: Klar das andere Social Media.

00:09:59: Alles

00:09:59: geballt quasi?

00:10:01: Genau!

00:10:01: Social Media eher spielerisch echter Einblicke und dann fangen basiert er nochmal Website.

00:10:06: Da ist

00:10:06: ja gerade schon diese Videos angesprochen.

00:10:08: wie hab ich mir das vorzustellen?

00:10:09: also du sagst dann ach wir stellen mal dieses Berufsfeld vor such's dann eine Kollegin oder ein Kollegen die das Ganze bespielen und frag sie dann seid ihr bereit quasi unser Testimonial für den Ruhverband zu sein.

00:10:22: Ein

00:10:23: bisschen kann man das schon so sagen.

00:10:26: Teilweise ist es auch wirklich so, dass ich Umfragen veranstalte damit man nicht nur die Leute anspricht, die man jetzt selber kennt im Unternehmen sondern dass sich alle beteiligen können, die möchten und das sind dann genau die Leute, die haben möchte um etwas vorzustellen weil das sind die, die Lust darauf haben zu zeigen was man im Beruf macht.

00:10:46: und ja im Endeffekt spreche sie an Und man bespricht vorher klar mal, was man zeigen möchte und was man auch zeigen darf.

00:10:56: Weil wenn man aus so einer Kläranlage ist, das ist natürlich auch Bereich ... Das sind Sieblebereiche?

00:11:00: Genau!

00:11:01: Aber ich möchte da jetzt nicht groß Sachen vorschreiben die zu sagen sind, die unbedingt eingebracht werden sollen weil... Können

00:11:08: sich bei dir freien Verhalten.

00:11:10: So soll es sein.

00:11:11: Sag mal Lena, das Thema Fachkräftemangel, das Geist hat immer wieder durch die Presse und nicht nur wir als Rohrverband sind davon betroffen sondern Das geht ja eigentlich übergreifend durch alle Branchen dieses Thema.

00:11:24: Wie begegnet ihr als Ruhrverband oder wir als Ruher verbannt denn diesen Herausforderungen?

00:11:30: Ja, also erstmal zum Fachkräftemangel.

00:11:32: klar das ist nicht in jedem Bereich so dass Fachkräftigmangel herrscht.

00:11:35: So gerade wenn man jetzt mal die Wirtschaft sich anguckt.

00:11:38: in vielen sozialen Bereichen ist Fachkrävtemangel zu erkennen aber auch in vielen Mind-Berufen und da haben wir natürlich einen sehr großen Fokus drauf.

00:11:46: Und wie

00:11:47: sind diese mathematisch

00:11:49: Informatik,

00:11:51: Naturwissenschaften

00:11:52: und Technik.

00:11:53: Ja ich denke ja bei so was immer einen frischen Atem wenn nicht das ... weißt du so Minberufe?

00:11:57: Vielleicht

00:11:58: denken das auch ein paar Leute vielleicht ziehen wir die damit an.

00:12:01: Dann weiß

00:12:01: hier jetzt was du meinst!

00:12:03: Also bei uns sind es vor allem so technische Berufe also ich spreche da jetzt gerade besonders über die Elektronik dann Umwelttechnologie und auch Ingenieurwesen aber auch die IT.

00:12:13: Da werden wir in den nächsten Jahren einfach Generationsbedingt auch noch viele Stellen haben, die offen sein werden.

00:12:20: Und da wollen wir natürlich passende Menschen für uns finden.

00:12:23: und du hast schon richtig gesagt ja viele haben dieses Problem.

00:12:26: und genau da liegt eigentlich der Kern drin dass wie uns von den Wettbewerbern die auch genau diese Fachkräfte in ihrem Unternehmen haben wollen abgrenzen und sagen okay Vielleicht bietet euch das Unternehmen Benefit XY, aber bei uns habt ihr eine sinnstiftende Arbeit.

00:12:42: Ihr habt vielfältiges Aufgamenspektrum.

00:12:44: kommt doch zu uns probiert es doch vielleicht auch als junger Mensch mit einem Praktikum erst einmal aus und kommt dann vielleicht im besten Fall als ausso bildner wieder.

00:12:53: Du hast ja schon gerade angesprochen, dass junge Menschen sich gerne mal in Form eines Praktikums beispielsweise oder auch bei Besichtigung ein bisschen in das Thema reinschnuppern.

00:13:03: im wahrsten Sinne des Wortes.

00:13:04: jetzt sind ja Klärwerke nicht nur technische Anlagen sondern quasi auch Lernorte.

00:13:08: also da führt ich Schülergruppen durch etc.

00:13:10: pp.

00:13:12: wenn du jetzt dir diese Gruppen nochmal in Erinnerung ruft wie gehen denn die damit um?

00:13:17: Wenn sie das erst einmal auf so einer Kläranlage sind neben dem Geruch war und den Rechenraum.

00:13:23: Ist das verstörend oder kann das tatsächlich motivierend wirken?

00:13:26: Ich muss sagen, dass viele eher bevor sie auf die Kläranlage kommen noch ganz andere Vorstellungen haben.

00:13:31: also klar der Geruch auf jeden Fall.

00:13:33: Und ja in manchen Bereichen ist es schon so, dass es vielleicht nicht immer super gut riecht aber die meisten stellen sich's wirklich schlimmer vor und viele denken auch vorher okay die Anlage wird wahrscheinlich dreckig sein.

00:13:46: Das ist eigentlich, wenn sie da sind, merken Sie das gar nicht so.

00:13:50: Und was mir auch oft aufgefallen ist, dass viele denken, dass der Beruf eher eintönig wäre zum Beispiel auf einer Kläranlage.

00:13:57: und wenn die dann da waren, merkt man okay jetzt kommt dieser Aha-Moment.

00:14:01: Das ist ja gar nicht, es ist total komplex.

00:14:03: Man hat viele naturwissenschaftliche Prozesse, die dahinter stecken, die spannend sind also Biologie, Chemie ... Und aber auch die technischen Prozesse, die dahinter stehen.

00:14:14: Zum Beispiel Automatisierung und Digitalisierung.

00:14:17: Viele denken wirklich vorher noch das viel von Hand gemacht wird.

00:14:20: Aber eigentlich zum Beispiel Probenentnahme ist in den meisten Anlagen komplett automatisiert klar.

00:14:25: Nimmt man nochmal proben, aber das ist so ... Das wo die meisten sich erst mal denken okay?

00:14:32: Habe ich mir ganz anders vorgestellt, aber ... Ich

00:14:33: bin auch fest davon, dass wir noch immer ein Schlückchen sagen.

00:14:36: Das ist schon eine gute Qualität.

00:14:41: Jetzt ist ja so, dass der Ruhrverband als Arbeitgebermarke oder auch du als Employer Branding-Spezialistin ... Du machst das nicht alles im Alleingang.

00:14:50: Sondern du musst ja letztendlich mit den Abteilungen und den Fachabteilung kooperieren?

00:14:55: Wie arbeitet ihr denn zusammen in puncto Ausbildung, Personal, was weiß ich, Fachabteilung oder eben in der Kommunikation?

00:15:02: Ja, das sind auf jeden Fall viele Schnittstellen.

00:15:04: Gerade mit der Personalabteilung und dem Recruiting habe ich viel zu tun aber auch mit dem Personalmarketing an sich.

00:15:11: Vielleicht da noch mal als kurze Erläuterung ... Viele denken ja auch, Employee Branding ist eigentlich Personalmarketting, aber nein, das kann man schon abgrenzen.

00:15:19: Beim Employee-Branding gehst du darum langfristig, die Strategien zu entwickeln.

00:15:23: Das Personalmarkting macht dann eher so die mittelfristigen Planungen.

00:15:27: was möchten wir nach außen zeigen?

00:15:28: Und

00:15:29: trotzdem muss es irgendwie vernetzt sein.

00:15:32: Und da ist es wirklich auch wichtig, dass wir uns zu regelmäßigen Abständen immer wieder zusammensetzen schauen.

00:15:38: Was haben wir denn für neue Ideen?

00:15:40: Was sind auch Herausforderungen?

00:15:41: Was müssen wir verbessern und schauen dann auch welche Projekte wir wirklich angehen weil nur zusammen können wir die überhaupt stemmen.

00:15:49: Dort ist ja auch das Thema zum Beispiel Auszubildende oder auch die ganzen Fachabteilung angesprochen.

00:15:55: Auch mit denen versuche ich immer, Regenaustausch zu halten.

00:15:58: Weil nur die können eigentlich nachher von ihren Berufen erzählen, können Einblicke geben und das finde ich super wichtig dass sie auch immer abgeholt werden.

00:16:05: wo stehen wir gerade?

00:16:06: was planen wir vielleicht für die nächsten Monate?

00:16:09: Und wie können Sie unterstützen oder wer kann auch vielleicht unterstützen?

00:16:12: Das ist mir sehr sehr wichtig da sich alle mitnehmen auf die Reise und man diesen direkten Austausch auch pflegt.

00:16:19: Wenn du jetzt mal auf den Ruhrverband und speziell auch auf den Ruhrverband als Arbeitgebermarke blickst, welche Themen könntest du dir vorstellen?

00:16:26: Spielen in den nächsten Jahren noch im Rahmen des Employer Brandings eine besondere Rolle.

00:16:31: Worauf müssen wir achten?

00:16:33: Ja gut, also Trends voraus sagen kann ich jetzt noch nicht.

00:16:35: Aber für uns wird es... Bist

00:16:36: du auch kein Trends-Court?

00:16:38: Du bist ein Employer-Brentagebett-Selastin, genau!

00:16:40: Aber für us als Verband ist auf jeden Fall wichtig dass wir weiter das Hoschermarketing ausbauen.

00:16:45: Wir sind was die Ausbildung angeht schon sehr tief in der Materie würde ich sagen.

00:16:49: Wir gehen auf sehr viele Messen haben sehr viel Kontakt zu Schülerinnen und Schülern.

00:16:53: Wir sind auch in den Hochschulen aktiv und in den Universitäten, ja.

00:16:57: Aber ich glaub, dass wir das einfach noch ausbauen können und da auch noch mal strategisch intern schauen können.

00:17:01: wer kann vielleicht was übernehmen im Unternehmen?

00:17:04: Wer kann welche Vorträge halten?

00:17:06: wie können die Leute besser ansprechen?

00:17:08: also gerade diese Strategie dahinter wird auf jeden Fall uns in der nächsten Zeit beschäftigen.

00:17:13: aber natürlich auch das Thema Social Media.

00:17:15: Im Moment haben wir keinen TikTok Kanal.

00:17:17: zum Beispiel gerade was jetzt die Ausbildung anbelangt oder auch Praktika und ähnliches, ist das für uns eigentlich sehr wichtig als Unternehmen.

00:17:24: Und da müssen wir auf jeden Fall noch mal nachjustieren schauen wie können wir denn die Ressourcen dafür überhaupt einplanen?

00:17:30: Weil sowas ist einfach nicht.

00:17:31: also es ist nicht so als ob man einen Kanal eröffnet und dann ist das ein Selbstläufer sondern steckt schon viel Arbeit dahinter und man braucht auch Leute die Einblicke geben möchten.

00:17:41: Soll ja authentisch werden.

00:17:42: Genau!

00:17:44: Und deswegen wird das wahrscheinlich auch noch mal etwas sein, woran wir arbeiten werden.

00:17:48: Aber auch dass wir Mitarbeiter befähigen oder auch motivieren selber nochmal zu teilen okay was mache ich denn hier beim Rufverband ob das jetzt bei freundener Familie ist?

00:17:58: Oder aber auch zum Beispiel in den sozialen Medien.

00:18:00: das wird auch nochmal für uns sehr wichtig sein und ich möchte generell auch den Leuten hier beim die noch mehr ermutigen, sich auch mal vor die Kamera zu stellen.

00:18:10: Weil man merkt schon der eine oder andere hat total einen spannenden Beruf und ist auch überzeugt davon und möchte es eigentlich teilen.

00:18:17: aber dann ist diese Hemmschwelle ich muss mich vor die Kameras stellen das ist ungewohnt für mich ich mache sonst was ganz anderes.

00:18:24: ja da möchte ich einfach nochmal ein bisschen mehr motivieren und dann halt auch dafür begeistern wie toll das eigentlich ist nachher so ein fertiges Video von sich selber zu haben um zu zeigen was man denn in seinem beruf macht und was das Ganze so spannend macht.

00:18:37: Ich kann dir verraten, Lena.

00:18:38: Es ist nicht nur das sich vor der Kamera präsentieren – es gibt auch Kolleginnen und Kollegen die haben gegebenenfalls.

00:18:45: Ich sehe da jetzt mit einem großen eventuell Hemmung, sich vor ein Mikrofon zu setzen.

00:18:50: Diese Hemmungen hast du gerade überwunden!

00:18:52: Du hast mir zumindest ganz deutlich gezeigt, dass der Ruhrverband auf einen guten Weg ist, ein attraktiver Arbeitgeber und eine gute Arbeitgebernmarket zu sein.

00:19:03: Jetzt gestatte ich mir zum Schluss noch eine persönliche Frage Was begeistert dich denn jetzt ganz persönlich daran für den Ruhrverband zu arbeiten?

00:19:11: Du hast es in der Eingangsfrage schon mal so ein bisschen skizziert, aber damit verbunden dann auch vielleicht die Frage ist deine Erwartungshaltung erfüllt worden oder doch abgewichen.

00:19:21: Meine Erwartungshaltung ist auf jeden Fall erfüllt worden, weil ich bin mit der Erwartungen reingegangen.

00:19:26: Ich mache etwas Sinnstiften des.

00:19:28: Ich bringe potenzielle Bewerber zu einem Unternehmen was eine sinnstiftende Arbeit leistet und gerade was hier zum Beispiel die Umwelt angeht Hochwasserschutz und vieles mehr.

00:19:41: es ist einfach wichtig dass wir Leute haben die genau in diesen Bereichen arbeiten und ich finde es total super das ich dann damit mitwirken kann dass diese Leute auch den Weg zu uns sag' ich mal finden.

00:19:51: Und ja, gerade begeistert mich vor allem die Menschen, die hinter dem Ruhverband stehen.

00:19:55: Weil sie halt wie gesagt die Begeistungen einfach in sich tragen und sind motiviert und es macht einfach Spaß mit denen zusammenzuarbeiten Also auch Leute, die ich vorher gar nicht kannte.

00:20:03: und wenn ich dann zu den Anlagen rausfahre man wird total herzlich empfangen und spürt nochmal Wie die im Team Zusammenarbeiten.

00:20:12: Das ist eigentlich so das größte Geschenk was man haben kann.

00:20:15: Du hast gerade das Thema Sinnstiftung angesprochen.

00:20:18: Ich glaube, Wasser ist wirklich ein geiles Thema.

00:20:21: und ja damit es auch so bleibt liebe Leute hört einfach in der nächsten Folge wieder rein würde ich sagen wenn wir euch spannende Einblicke rund um die Ruhe geben und die vielfältigen Aufgaben des Ruhrverbandes Wenn euch die Folge gefallen hat mit Lena Danke.

00:20:36: an dieser Stelle meine

00:20:36: Liege!

00:20:36: Ja danke für die Einladung.

00:20:37: nochmal!

00:20:38: Gerne

00:20:38: gerne.

00:20:38: Dann folgt uns auf allen gängigen Podcast-Plattformen Bewertet uns, leigt uns Den Daumen hoch und empfehlt Wasserdicht gerne weiter.

00:20:47: Und ich würde sagen, ihr Lieben bis zum nächsten Mal bleibt Wasserdicht und Lena wir sehen uns!

00:20:51: Jo machen wir.

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